2. Junioren - Spitzenspiel in Ahaus
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Die mitgereisten Zuschauer sahen am Samstag in der Ahauser Skaterhalle eine herausragende Teamleistung der Skating Bears. Trotz der knappen Niederlage, 7:8 (4:4 / 3:2 / 0:2) aus Sicht der Bears, konnte die Mannschaft hocherhobenen Hauptes vom Feld gehen. Ein Sieg wäre durchaus verdient gewesen. Doch am Ende machten drei Spieler der Maidy Dogs, die im letzten Drittel fast pausenlos auf dem Feld blieben, den Unterschied.
Das erste Drittel verhieß zum Start nichts Gutes. Bereits nach 5 Sekunden zappelte der Ball im Netz. Mit einem platziertem Schuss netzte Maximilian Hahn unhaltbar für den guten Goalie Rene Ringst ein. Doch die Bears schüttelten den frühen Gegentreffer ab. Christopher Pastoors schloss nach toller Kombination zum verdienten 1:1 (4. Minute) ab. Keine 30 Sekunden später konnten die Maidy Dogs jedoch wieder in Führung gehen. Doch auch diesen Gegentreffer machte das Team wett. In der 12. Minute konnte Nils Astrath nach toller Vorarbeit zum verdienten 2:2 ausgleichen. Jetzt hatte die Mannschaft jeglichen Respekt abgelegt und drängten die Maidy Dogs ins eigene Drittel. Dem Treffer zum 3:2 (13.) durch den leicht angeschlagenen Christopher Pastoors konnte Max Keiten sogar das 4:2 (16.) folgen lassen. Doch das Drittel war damit noch nicht zu Ende. Durch leichte Fehler im Abwehrverhalten der Bears konnten die Ahauser in der 18. Minute und 15 Sekunden vor Schluss des Abschnitts sogar wieder zum Ausgleich kommen.
Der Mittelabschnitt begann, wie das erste Drittel endete. Allerdings gingen nun die Skating Bears in Führung. Wieder war es Nils Astrath, der den einzigen schwächeren Mannschaftsteil, den Torhüter, überwinden konnte (23.). Keine Minute später war es wieder Christopher Pastoors, der zum zwischenzeitlichen 6:4 (24.) abschloss. Packende Szenen waren nun Dauerzustand. Mit einem unhaltbaren Freistoss brachte Hahn seine Farben wieder auf 6:5 (27.) heran. Wegen des defekten Helms des bis dahin stark parierenden René Ringst musste Goalie André Lentzen einspringen. Ohne Aufwärmmöglichkeit hielt er mit tollen Paraden das Team im Spiel. Johannes Keiten stellte, trotz der mittlerweile wütenden Angriffe der Maidy Dogs den alten Abstand (7:5 / 34.) wieder her. Mit dem 7:6 aus Sicht der Bears konnten die Münsterländer in der 36. Minute verkürzen. Das Drittel war an Spannung kaum zu toppen - dachten die Zuschauer - doch es sollte anders kommen…
…nämlich im Schlussdrittel. Hochkonzentriert und mit dem Dauereinsatz der Topspieler der Maidy Dogs, Hahn, Könning und Schellerhoff setzten die Ahauser alles daran, das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Der Rest der Heimmannschaft verkam zu dieser Zeit fast zu Statisten. Folgerichtig drehte das Team um diese drei Spieler das Spiel mit den Treffern zum 7:7 (44.) und 7:8 (46.). Danach verlegten sich die Dogs darauf, keinen Treffer mehr zu fangen. Was das Team um Trainer Patrick Hendrix auch versuchte, es wollte kein Treffer mehr gelingen. Mit letzter Aufopferung rannten sie gegen das Tor der Ahauser, konnte aber selbst hochkarätigste Chancen nicht mehr zu zählbarem ummünzen. Am Ende siegte die etwas clevere Mannschaft mit seinen drei, vier Topspielern und nicht unbedingt das bessere Team.
Ein tolles und überaus faires Spiel (2 Min. CSC, 4 Min. Ahaus) in dem einige Spieler auf Seiten des Gegners den Unterschied machten. Kein Vorwurf an die Skating Bears sondern, im Gegenteil, ein großes Lob für eine Spitzen-Teamleistung, die am Ende mindestens ein Unentschieden verdient hätte. Jeder Mannschaftsteil hat großartig gekämpft und gearbeitet. Jeder einzelne verdient ein großes Lob.
Chapeau! Chapeau bedeutet in der wörtlichen französisch-deutschen Übersetzung Hut. Als Chapeau! wird der Ausdruck vor allem im familiären oder sportlichen Bereich im Sinne von Bravo, Hut ab!, Alle Achtung!, Ich ziehe meinen Hut vor Dir/Euch! verwendet. (Quelle: Wikipedia)
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