Der 1. Tag....
Kategorie: Euro-Cup
Jugend-Europapokal in Krefeld: 1. Tag – Samstag, 09.06.2012
Die Vorrundenspiele:
Gruppe A Düsseldorf Rams (D) – HC Köln West Rheinos (D) 2:2
Im ersten rheinischen Duell des Tages schenkten sich die Rams und die Rheinos von Beginn an Nichts, gingen hohes Tempo und sorgten für eine spannende Partie mit guten Torchancen auf beiden Seiten. Düsseldorf musste bereits nach drei Minuten Unterzahl spielen, überstanden diese aber schadlos. Beide Teams waren mit exzellenten Goalies besetzt. Aaron Brosch und Maximilian Kreutz zeigten bis zur neunten Minute keine Schwäche. Ein Konter der Rams führte dann zur Führung durch Maximilian Meyer, zum jetzigen Zeitpunkt etwas überraschend, da Köln leichte Feldvorteile hatte. Halbzeitstand 1:0 für die Rams bei toller Stimmung in der gut besetzten Horkesgath-Arena. Die Rams beflügelt durch die Führung gingen gleich flott ins zweite Drittel, Köln mit der ersten Strafe wegen Behinderung, was den Rams die Möglichkeit bot ihr exzellente Überzahlspiel aufzuziehen. Dieses funktionierte auch sofort ganz gut und kurz vor Ablauf der Strafe markierte Mike Grabs das 2:0. Doch die Rheinos gaben nicht auf kämpften sich in die Partie zurück und verkürzten in der vierzehnten Minute auf 2:1 durch Max Drabek. Köln nun wieder mit mehr Spielanteilen, die sie dann auch zum 2:2-Ausgleich nutzten. Torschütze war erneut Max Drabek. Eine hochklassige Partie, bei der es nun wieder hin und her ging. Eigentlich hat sie keinen Sieger verdient. Ein tolles Spiel, ein würdiger Auftakt für ein Europapokal-Turnier. 23 Sekunden vor dem Ende noch einmal eine Strafe für Köln, aber die Rams kommen nicht in die Box und Köln kontert und die Sirene ertönt und dann geht der Ball ins Tor, aber zu spät. Ein Leistungsgerechtes 2:2 in einer aufregenden Partie, so kann es weitergehen.
Gruppe B: Biel/Bienne Seelanders (CH) – Zoran Falcons (Isr.) 0:6
Auch die zweite Partie des Tages ging gleich munter los. Die Seelanders erspielten sich gleich mehr Spielanteile, während die Falcons sich mit einigen Einzelaktionen hervortaten, von denen eine in der vierten Minute zur 0:1 Führung für die Falcons führte. In der fünften Minute Strafe für Zoran, die Chance für die technisch beschlagenen Seelanders zum Ausgleich zu kommen, aber Zoran arbeitete gut, ließ Biel nicht ins Power-Play kommen und konterte sehr gefährlich. In der neunten Minute glänzten die Zoran Falcons erneut mit einem Solo, der Pass vor das Tor ging auf einen Schweizer Schläger und von dort zum 0:2 ins Tor der Seelanders. So ging es mit einem 2:0 für die Falcons in die zweite Hälfte. Die Partie war nach dem Anfangsschwung etwas abgeflacht und war beherrscht von Einzelaktionen. In der dreizehnten Minuten kontert Zoran mit einem schnellen Pass und einem trockenen Schuss unten links zum 0:3. Die Bienne Seelanders sind zu passiv, kommen kaum zu Torschüssen, daher ist das Ergebnis schon in Ordnung. Nur zwei Minuten später führt nach schnellem Angriff ein kapitaler Torwartfehler des Bieler Goalies zum 0:4, die Partie ist entschieden. Es scheint nur noch darum zu gehen, wie hoch das Ergebnis für Zoran wird, denn in der fünfzehnten Minute steht ein Falcon allein vor dem Seelanders Tor und netzt sicher zum 0:5 oben links ein. Eine Minute vor dem Ende dann noch das 0:6, der Goalie der Seelanders ist völlig von der Rolle. Die Strafe für Zoran fünf Sekunden vor dem Ende wird am deutlichen Sieg der Falcons nichts mehr ändern. Israel jubelt, die Bienne Seelanders sind geschockt.
Gruppe A: Team Blackhawks (GB) – Utrecht Disaster (NL) 2:1
Es geht weiter in Gruppe A mit der dritten Partie des Jugend-Europapokals zwischen den Blackhawks (near Sheffield) und den Utrecht Disaster. Utrecht hat von Beginn an mehr vom Spiel, doch die Blackhawks haben die ersten Torchancen. Spielerisch ist zu Beginn Utrecht überlegen. In der vierten Minute eine erste Strafe für die Disaster, Powerplay für die Blackhawks, die schnell in die Box kommen und nach schönem Zuspiel in der fünften Minute mit 1:0 in Führung gehen. Beide Teams kämpfen gut und versuchen vorne erfolgreich zu sein. Die Spielanteile haben sich nach acht Minuten Richtung Blackhawks verlagert. Eine recht körperbetonte Partie bislang. Kurz vor der Pause, dann eine ungewollte und nicht böse griechisch/römisch-Einlage, die auch nicht zu einer Strafzeit führte. 1:0 zur Pause für die Blackhawks, zwischenzeitlich verdient, denn die besseren Torchancen hatten sie nun. Die Utrecht Disaster begannen die zweite Hälfte wie die erste mit Vorteilen und erzielen nach schönem Angriff nach 27 Sekunden den Ausgleich. Unmittelbar nach dem Ausgleich übernehmen die Blackhawks wieder die Initiative und gehen in der 15. Minute mit 2:1 in Führung. Utrecht kommt nicht mehr so recht ins Spiel, verlegt sich aufs Kontern, bleibt aber in der dicht gestaffelten Abwehr der Blackhawks hängen. Eine Strafe für die Blackhawks kann Utrecht nicht nutzen und verliert mit 2:1.
Gruppe B: Wienstrom Scorpions (A) – Copenhagen Capitals (DK) 1:2
Die kleine Wiener Delegation versucht von Beginn an die Initiative zu übernehmen, schwächt sich aber bereits nach einer Minute selbst mit einer Strafzeit. Diese kann Copenhagen aber nicht nutzen und Wien stürmt sofort wieder Richtung Tor der Capitals und geht durch Captain Benjamin Nissner in der dritten Minute mit 1:0 in Führung. Wien ist nach vier Minuten spielerisch überlegen und hat auch körperlich deutlich mehr drauf, im Dänischen Torraum brennt es teils lichterloh. Die Konter der Capitals enden meist im Gegner. In der zehnten Minute dann der überraschende Ausgleich für die Copenhagen Capitals. Zu Beginn der zweiten Hälfte erneut eine Strafe für die Wienstrom Scorpions, die aber stark agieren und gefährliche Konter fuhren. Eine weitere Strafe kurz vor Ablauf der vorherigen schwächt die wenigen Wiener weiter. Wieder mit vier Spieler erhöhten die Scorpions gleich den Druck auf das Tor der Capitals scheitern aber am exzellenten Goalie der Dänen. Copenhagen kontert und ist erfolgreich in der 25. Minute. Die Scorpions spielen in der Folge deutlich robuster, haben aber die Linie der Schiedsrichter noch nicht begriffen, und schwächen sich durch eine weitere Strafe erneut. Nun muss Copenhagen mal in Unterzahl agieren, eine gute Chance für Wien zum Ausgleich, die sie aber nicht nutzen. Copenhagen kann sich bei seinem klasse Goalie Rasmus Frøland bedanken, der stark gehalten hat.
Gruppe A: Sayaluca Cadempino Lugano (CH) – HC Köln West Rheinos (K) 1:5
Nun starte auch das letzte Team der Gruppe A ins Turnier. Sayaluca Cadempino Lugano hat es mit dem Deutschen Meister und Pokalsieger den Köln Rheinos zu tun, die im ersten Spiel gegen die Rams 2:2 gespielt haben. Köln beginnt überlegen, lässt sich aber von den konsequent vorcheckenden Schweizern einengen und verlegen sich zunächst aufs Kontern, scheitern aber mehrfach am guten Schweizer Torhüter. Nach sechs Minuten ist die Partie recht ausgeglichen, wobei die Rheinos die besseren Torchancen haben. Köln wirkt nicht mehr so spritzig, wie noch im rheinischen Derby um halb neun. Die größte Chance im Spiel hat nach acht Minute Sayaluca scheitert aber am Pfosten. Zur Halbzeit ist die Partie ausgeglichen und auch die Torchancen halten sich die Waage. Die erste Strafe für Sayaluca konnten die Rheinos nicht nutzen, doch kurz danach klingelte es dennoch genau nach 12 Minuten zum 1:0 für Köln. Erneut war Max Drabek der Torschütze, der bereits gegen Düsseldorf zweimal traf. Sayaluca wollte aber nicht als Verlierer vom Feld gehen und ging offensiv Richtung Kölner Tor. Den Platz nutzte Köln konsequent zum 2:0 durch Florian Holzapfel. Auch den nächsten Konter nutzten die Rheinos durch Florian Holzapfel zum 3:0, das Spiel war gelaufen. In der 19. Minute wurde Cadempino für ihre gute und engagierte Leistung mit dem 3:1 durch Marc-Joel Beretta-Piccoli belohnt, aber Köln legte mit einem schönen Konter nach und erhöhte durch Florian Holzapfel auf 4:1 und dreißig Sekunden vor Schluss auf 5:1 durch Thomas Fritsche. Das Ergebnis geht in Ordnung, ist wohl um ein zwei Tore zu hoch.
Gruppe B: Crefelder SC – SHC biel / Bienne Seelanders 4 :2
Nun hatte der Gastgeber, die Skating Bears, ihren ersten Auftritt. Im Tor stand Fabian Bloemers und als Starting-4 gingen Alexander Strücken und Moritz Bernecker in der Defensive und Jannik Jost und Christopher Pastoors im Sturm in die Partie. Die Skating Bears starteten schwungvoll aber nervös und holten sich nach zwei Minuten bei einem Konter gleich die erste Strafzeit ab. Die Seelanders kommen gut in die Box, verlieren aber den Ball ein toller Konter, aber der Seelanders Goalie hält, Biel kontert seinerseits und netzt eiskalt zum 0:1 ein. Krefeld geschockt? Ja, denn nur wenige Augenblicke später steht ein Seelander frei vor dem Tor und netzt zum 0:2 ein. Crefeld findet kein Mittel, lediglich Daniel Schopp und Dustin Diem sorgen für Unruhe vor dem Tor der Seelanders. So auch in der siebten Minute als diese Duo zuschlug. Torschütze Dustin Diem. Nun war richtig Feuer in der Partie. Jannik Kleindienst und Denniel Küsters sorgten nun ihrerseits für Alarm vor dem Schweizer Tor. Biel spielte aber weiter gefährlich mit. Ein toller Angriff über Jannik Jost nutzte Christopher Pastoors zum umjubelten Ausgleich. In der zehnten Minute die erste Strafe für Biel und dreißig Sekunden Zeit für die Bears zur Führung scheitern aber an Thibaud Sauthier: zur Halbzeit 2:2. Die Bears haben ihre Nervosität abgelegt und haben das Spiel nun im Griff. Eine weitere Strafe für die Bienne Seelanders sollten die Bears nun nutzen, um in Führung zu gehen. Aber auch dieses Überzahlspiel verpufft. Nun mussten die Bears erneut in Unterzahl agieren. Daniel Schopp setzt zum Konter an und wird gelegt, nun geht es drei gegen drei, fast drei Minuten lang. Beide Teams komplett und Fabian Bloemers hält glänzend, ebenso sein Gegenüber beim Gegenangriff. In der fünfzehnten Minute die Seelanders erneut in Unterzahl. Ein Schlagschuss von Mo Bernecker geht am Tor vorbei, den Abpraller versenkt Jannik Jost volley aus der Luft zur ersten Führung für die Bears. Die Partie ist an Spannung kaum zu überbieten. In der siebzehnten Minute dann ein Traumpass von Dustin Diem auf seinen kongenialen Partner Daniel Schopp, der unnachahmlich mit der Rückhand versenkte. Nun mussten die Seelanders öffnen, aber due Bears hatten die Partie nun klar in der Hand, ein tolles Comeback des CSC. Und die Seelanders mussten wieder auf die Strafbank. Die Seelanders nehmen kurz vor Ende ihren Torwart vom Feld und machen noch einmal Alarm vor dem Crefelder Tor, aber Fabian Bloemers pariert den letzten Schuss von Biel. Nach anfänglichen Problemen hatten die Bears das Spiel im Griff und gewannen letztlich verdient mit 4:2.
Gruppe A: Teams Blackhawks (GB) gegen Düsseldorf Rams (D) 3:4
In der nächsten Partie trafen die Blackhawks auf die Rams. Die Blackhawks im ersten Spiel noch mit Problemen mit dem Geläuf, hatten sich schnell daran gewöhnt und bauten sofort viel Druck auf das Tor der Rams auf und gingen nicht ganz unverdient durch Reece Marshall in Führung. Aber die Rams spielten ihre ganze Routine aus und glichen durch Max Meyer zum 1:1 in der vierten Minute aus. Eine interessante Partie, bei der es hin und her geht. Vom Ausgleich beflügelt gingen die Rams nun häufiger Richtung Tor der Blackhawks, die nun Raum zum Kontern hatten. Bei einem dieser Konter netzten sie mit einem verdeckten Schuss zum 2:1 ein. Und dann eine 2,5 Minuten Strafe für die Rams, eine gute Chance für die Blackhawks früh die Partie klarzumachen. Trotz Unterzahl kontern die Rams gefährlich und haben Pech mit einem abgefälschten Schuss, der an die Latte geht. Bei einem weiteren Konter machen sich die Blackhawks mit einem Foul den Vorteil der Überzahl zunichte. Fast eine Minute spielen beide Teams nun drei gegen drei, aber beide Teams nutzen den Raum nicht. Danach plätschert die Partie so vor sich hin, bis zur 17. Minute, als Grabs und Meyer explodieren und Mike Grabs den tollen Pass von Max Meyer eiskalt zum Ausgleich versenkt. Die Blackhawks wirken müde und nur eine knappe Minute später die 3:1 Führung durch Max Meyer, der den Pass von Christian Schmidt versenkte. In der zehnten Minute machten die Rams dann alles klar und erhöhten erneut durch Mike Grabs zum 4:2. Ein böser Crosscheck 42 Sekunden vor dem Ende führte zu einer gelb/roten Karte für die Blackhawks, die aber bei drei gegen drei auf 4:3 verkürzen konnten. Das war aber dann er Endstand. Die Rams sind damit durch und können sich auf die Ausschlussrunde freuen.
Gruppe B: Zoran Falcons (Isr.) – Wienstrom Scorpiens (A) 3:0
Die Zoran Falcons gehen nach ihrem klaren Sieg im ersten Spiel als Favorit in die Partie gegen Wien, die überraschend ihr erstes Spiel verloren haben. Die Falcons gingen sehr offensiv in das Spiel und trafen nach genau 1:23 Minuten zum 1:0. Wien in Unterzahl hatte gegen die schnellen Falcons keine Chance und kassierten in der vierten Minute das 2:0. Die Wiener versuchten ihre spielerische Unterlegenheit durch körperbetontes Spiel auszugleichen, hatten aber auch hier gegen die robusten Spieler der Zoran Falcons keine Chance. In Überzahl zeigten die Falcons nicht viel und konnten daher auch keine Vorentscheidung erzielen. Aufgrund der deutlich größeren Chancen, ist das 2:0 für Zoran schmeichelhaft für die Wienstrom Scorpions, die Partie könnte auch schon entschieden sein. Die Scorpions müssen noch eine gute halbe Minute in der zweiten Hälfte in Unterzahl spielen, gerieten dabei aber wenig in Gefahr. Das Spiel hat sich nie zu einem Highlight entwickelt, hatte wenige schöne Spielszenen und war sehr zerfahren und sehr körperbetont. Die Partie war recht langweilig und erst in der 17. Minute spielten die Falcons mal wieder konsequent und schlossen sicher zum 3:0 Endstand ab. Zoran ist damit durch und Wien muss um den direkten Einzug ins Viertelfinale zittern.
Gruppe A: Utrecht Disaster (NL) – Sayaluca Cadempino Lugano 2:3
Sayaluca könnte man in dieser Partie eine kleine Favoritenrolle einräumen, hatten sie trotz des 1:5 gegen Köln doch einen ganz ordentlichen Eindruck hinterlassen, doch mit der körperbetonten Spielweise der Disaster kamen sie anfangs überhaupt nicht zurecht. Erst als Utrecht nach zweieinhalb Minuten etwas öffnete kam Cadempino besser ins Spiel und gingen gleich in der vierten Minute mit 0:1 in Führung. Mit einem Freistoß an Mauer und Goalie vorbei erhöhte Sayaluca in der sechsten Minute auf 0:2, eine verdiente Führung bis dahin, obwohl man deutlich die in den letzten zwei Jahren erlangte spielerische Reife der Disaster sehen konnte. Sie fuhren jetzt einige gute Angriffe und verkürzten auf 1:2. Jetzt ging es hin und her. Utrecht überzeugte plötzlich mit schönem Aufbauspiel und guten Kombinationen, eine der bisher besseren Partien dieses Turniers, spannend und schön anzusehen. Halbzeitstand 1:2 für Sayaluca. So kann es in dem Match weitergehen. Die Disaster knüpften an die erste Hälfte an, bauten schön auf und kombinierte sicher, ließ aber Cadempino viel Platz zum Kontern, den sie auch nutzten und auf 1:3 erhöhten. Aber Utrecht arbeitete weiter konsequent nach vorne und erspielte sich gute Chancen und verkürzte auf 2:3. Nun spielte Utrecht und Cadempino konterte. 100 Sekunden vor dem Ende eine Strafe gegen Utrecht, Sayaluca könnte alles klar machen, aber die Disaster haben die besseren Chancen, schaffen den Ausgleich aber nicht mehr.
Gruppe B: Crefelder SC (D) – Copenhagen Capitals (DK) 4:0
Der zweite Auftritt der Heimmannschaft gegen Danish Dynamite könnte schon den Eintritt ins Viertelfinale bedeuten. Die Bears begannen mit Fabian Bloemers im Tor und der Starting-4 Strücken, Bernecker, Pastoors und Jost. Die Bears nun weniger nervös als in der ersten Begegnung, hatten von Beginn an das Spiel ganz gut im Griff nutzten aber ihre Torchancen nicht aus, auch in Überzahl klappte es zunächst nicht. In der fünften Minute Unterzahl für die Bears, aber die Capitals nutzten den Raum nicht. Direkt nach Ablauf der Strafe ein CSC-Konter mit Abschluss an den Pfosten. In der siebten Minute der CSC in Überzahl, eine schöner Schuss von Dustin Diem am Tor vorbei, den Abpraller hämmerte Daniel Schopp unhaltbar zum 1:0 in die Maschen der Capitals. In der neunten Minute erneut Unterzahl für den CSC. Die Capitals nun etwas gefährlicher, doch die Bears kontern gut und gefährlich. Ein Riesensave von Rasmus Frøland bei einem Schuss von Dustin Diem rettet die Capitals mit einem 1:0 Rückstand in die Pause. Ein gefährliches Ergebnis bei einer so kurzen Spielzeit. Hier darf sich keiner mehr einen Fehler leisten. Die Capitals gingen nun mit einer offensiveren Einstellung in die zweite Hälfte Gefahr, was den Bears natürlich eine Menge Platz bot. Nur die Torchancenverwertung war recht schwach gegen den starken dänischen Goalie. Die Dänen verlegten sich auf schnelle Konter waren aber nicht zwingend. Eine weitere Strafe für den CSC eröffneten den Capitals Möglichkeiten. Aber die Skating Bears spielten stark und konterten gefährlich. Zu Beginn der achten Minute eine Strafe für die Capitals, aber die Bears kommen nicht richtig in die Box, hingegen kontern die Capitals gefährlich, aber Fabian Bloemers hält souverän. Nach Ablauf der Strafe, dann erst die vorher zu erwartende Top-Kombination über Moritz Bernecker und Christopher Pastor und dem eiskalten Abschluss von Daniel Schopp. So einfach kann Hockey sein, wie Sprecher Rolf Frangen sagte: Tic Tac Tor! Die Capitals nahmen den klasse Goalie raus und spielten fünf gegen vier. Christopher Pastor behielt die Übersicht und netzte ins Empty-net ein, 3:0, das war es! Wenige Sekunden vor dem Ende noch das 4:0 nach einem mustergültigen Angriff. Christopher Pastoors hatte zwei Optionen, entschied sich für die sicherere und legte auf den heraneilenden Alexander Strücken auf, der keine Mühe hatte, die orange Kugel einzuschieben. Starke Defensivleistung der Bears, die nur wenige Schüsse auf ihr Tor zuließen. Starker Auftritt von Fabian Bloemers!
Gruppe A: Köln Rheinos (D) – Blackhawks (GB) 1:2
Die Partie begann für die Rheinos nicht ganz so wie erwarte. Bereits in der zweiten Minute das 0:1 für die Blackhawks, die mit konsequentem Konterspiel in der vierten Minute bereits das 0:2 erzielten. Köln eigentlich besser in der Spielanlage, kam mit dem vorchecken der Blackhawks überhaupt nicht zu Recht und erspielten sich nur wenige nicht zwingende Torchancen. Die Blackhawks hingegen fuhren schnelle Konter und schlossen schnell und schnörkellos ab und führten zur Halbzeit verdient mit 0:2. Auch in der zweiten Hälfte kamen die Rheinos nicht mehr so richtig in die Partie, selbst in Überzahl brachten sie kaum etwas zustande. Eher etwas überraschend war dann der Anschlusstreffer, als sich ein Schuss von Niklas Werheit noch irgendwie ins Tor drehte. In Folge des Anschlusstreffers wurden die Blackhawks wieder offensiver scheiterten mit einer riesen Chance unglücklich am Kölner Goalie, der eigentlich schon geschlagen war und angeschossen wurde. In der sechsten Minute ließen die Blackhawks in einer Spielsituation gleich reihenweise hundertprozentige Chancen aus. Und auch in der siebten Minute viele Chancen für die Blackhawks, die Maximilian Kreutz glänzend vereitelte. Köln fiel nicht wirklich viel ein. Lediglich wenige Sekunde vor Schluss noch einmal eine kleine Chance, die der Goalie Sam Tolley parierte.
Gruppe B: Biel/Bienne Seelanders – Wienstrom Scorpions 2:0
Im Kampf um das Viertelfinale war die nun anstehende Partie vorentscheidend. Beide Teams bislang ohne Punkte mussten ´gewinnen, um direkt ins Viertelfinale zu gelangen. Die Seelanders versuchten das Spiel aufzuziehen, während die Wiener mit körperbetontem Spiel und Kontern dagegen halten wollten. Ende der dritten Minute musste dann ein Scorpion auf die Strafbank, doch die Seelanders kamen mit der Überzahlsituation überhaupt nicht zu Recht, erspielten sich keine echte Torchance. Die Wiener erspielten sich ein paar gute Chancen, konnten aber nichts Zählbares zustande bringen. Auch die Seelanders hatten ihrerseits gute Möglichkeiten waren aber auch nicht konsequent im Abschluss. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde die Begegnung etwas ruppiger. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Scorpions mit einem Pfostentreffen etwas Pech. Insgesamt hatten die Scorpions nun mehr vom Spiel erspielten sich besser Tormöglichkeiten trafen aber nicht. Hingegen konnten die Seelanders in der 15. Minute bei einem Entlastungsangriff das 1:0 markieren. Unmittelbar darauf gerieten die Scorpions in Unterzahl, übernahmen aber die Initiative und ließen die Wiener kaum in die eigene Hälfte. 16 Sekunden vor Ende der Strafe konnte sich Bienne aber durchsetzen und das 2:0 markieren. Nun hatten die Seelanders das Spiel wieder im Griff und erspielten sich wieder gute Chancen. In der achten Minute mussten sie aber wieder in Unterzahl agieren, machten dies auch ganz gut und schafften sich Kontermöglichkeiten, die Wien nur mit Foulspiel stoppen konnten, so dass nun Biel in Überzahl alles klar machen konnte, doch die Latte rettete für die Scorpions. Eine weitere Strafe nahm den Wienern die letzte Hoffnung noch einmal heranzukommen. Und dreißig Sekunden vor dem Ende musste dann ein dritter der nur sieben Wiener Feldspieler auf die Strafbank, die damit voller als die Ersatzbank war. Biel nutzte die Chance auf den direkten Einzug ins Viertelfinale.
Gruppe A: Utrecht Disaster (NL) – Düsseldorf Rams (D) 0:5
Trotz der starken Leistung der Disaster gegen Sayluca ist Düsseldorf in der Partie ganz klarer Favorit. Doch dieser Favoritenrolle wurden die Rams nicht so recht gerecht. Dann nach sieben Minuten führten die Landeshauptstädter gerade einmal mit 0:1 und Utrecht fuhr brandgefährliche Konter. Erst in Überzahl in der neunten Minute schafften sie das 0:2 durch Marco Goltz, letztlich eine gerechte Führung aufgrund der höheren Spielanteile. Zu Beginn der zweiten Hälfte ging es hin und her, beide Teams hatten schnell gute Torchancen und sorgten mit ihrer schnellen Spielweise für eine kurzweilige spannende Begegnung, die die Rams in der 13. Minute in Überzahl zu ihren Gunsten entschieden. In der 15. Minute erneut Überzahl für die Rams, die diesmal nicht so konsequent spielten und diese Chance ausließen. Die Disaster wechselten den Goalie aus, der gleich in seiner ersten Szene nach einem Freistoß hinter sich greifen musste. Utrecht kam noch zu der ein oder anderen guten Gelegenheit, konnte aber das Tor der Rams nicht mehr ernsthaft gefährden. Eine weitere Strafe für Utrecht wenige Sekunden vor dem Ende nutzten die Rams nach nur wenigen Sekunden durch Max Meyer zum 0:5 Endstand und führt damit nach drei Spielen in der Gruppe A die Tabelle an.
Gruppe B: Copenhagen Capitals (DK) – Zoran Falcons (Isr.) 0:7
Nach zwei zu Null siegen waren die Falcons in der Partie gegen die Copenhagen Capitals sicherlich der Favorit, die Capitals aber auch für eine Überraschung gut, denn in beiden Spielen zuvor war die Dänen sehr stark, siegten gegen Wien und unterlagen erst nach hartem Kampf in den letzten fünf Minuten deutlich gegen die Skating Bears. Die Falcons gingen gleich mit viel Schwung Richtung Tor der Capitals. Konnte Rasmuss Frøland den ersten Angriff noch glänzend abwehren hatte er bereits beim zweiten keine Chance gegen den freistehenden Falcon. Es war genau eine Minute gespielt. Die Zoran Falcons zeigten wie in den Spielen zuvor wenig Zusammenspiel, bestachen aber durch Schnelligkeit und individuelle Klasse, was sie nicht minder gefährlich machten. Die Capitals hielten jedoch gut dagegen und hielten den 0:1 Rückstand bis zur sechsten, siebten Minute. In der achten Minute führte dann eine weitere Einzelaktion zum 0:2 und in der neunten Minute eine weitere zum 0:3. In der zehnten Minute machten die Falcons dann wenige Sekunden vor der Pause mit einem Hammer unter die Latte mit dem 0:4 alles klar. In der elften Minute die erste Strafe für die Falcons, doch zu großartigen Torchancen kamen die Capitals nicht. Kurz nach Ablauf der Strafe erhöhten die Falcons diesmal nach einer schönen Kombination auf 0:5. Eine weitere Strafzeit für Zoran nutzen die Capitals erneut nicht. Zoran erhöht danach durch ein Solo auf 0:6, eine sehr einseitige Partie. Neunzig Sekunden vor dem Ende dann das 0:7 in einer sehr einseitigen Begegnung. Die Capitals konnten gegen die deutlich größeren Falcons zu keiner Zeit wirklich mithalten.
Gruppe A: Sayaluca Cadempino Lugano (CH) – Team Blackhawks (GB) 0:2
Für Sayaluca ging es in dieser Partie noch um einiges, wollten sie nicht in die Qualifikationsspiele kommen. Dafür mussten nun zwei Siege her. Dass das gegen die starken Blackhawks schwer wird, war allen von vornherein klar. Aber bei zwei Überzahlsituationen hatten sie die Chance, nutzten sie aber nicht. So war das Spiel nach fünf Minuten recht ausgeglichen. Bei einer weiteren Überzahl hatte Cadempino sehr gute Einschussmöglichkeiten scheiterten aber meist am Blackhawks-Goalie. In der achten Minute schwanden dann die Hoffnungen von Sayaluca auf einen direkten Einzug ins Viertelfinale auf den Nullpunkt, als die Blackhawks mit einem schönen Schuss aus der Drehung das 0:1 erzielten. In der zwölften Minute konnten die Blackhawks erneut den starken Goalie von Sayaluca überwinden und das 0:2 erzielen. Danach verflachte die Partie zusehend und beide Teams erspielten sich kaum noch Torchancen. Sayaluca tat noch etwas mehr als die Blackhawks, aber die mussten ja auch nichts mehr tun, waren bei dem Spielstand souverän im Viertelfinale. Und es blieb auch so!
Gruppe B: Wienstrom Scorpions (A) - Crefelder SC (D) 1:6
In der Starting-4 bei den Skating Bears die üblichen Verdächtigen, im Tor diesmal Julian Friedel, der gleich eingreifen musste. Die Bears hatten mit den Wiener noch eine Rechnung zu begleichen, denn vor zwei Jahren beim Europa-Cup-Finale im Krefeld unterlagen die Bears den Wiener Gästen. So war wieder eine gewisse Nervosität zu spüren, die eine Überzahlsituation beenden sollte. Kurz darauf kam ein zweite hinzu. Die Bears kamen gut in die Box und trafen 10 Sekunden vor Ablauf der ersten Strafe zum 0:1. In der noch laufenden Strafzeit für Wiener schlug Jannik Jost im Nachschuss zum 0:2 zu. Das sollte doch Ruhe ins Spiel der Bears bringen. In der fünften Minute setzte sich Jan Drößer schon vor dem Wiener Tor durch und erhöhte auf 0:3. Torben Stadler hatte schön aufgelegt. Die Wiener waren nun völlig von der Rolle holten sich die nächsten beiden Strafzeiten ab, die die Bears durch Jannik Kleindienst eiskalt nutzen, Jannik Jost hatte mustergültig aufgelegt. Einen Abspielfehler des Goalies nutzte Jannik Kleindienst in der neunten Minute zum 0:5. Die Österreicher hatten sich nun auf ´s Rüpeln verlegt und kassierten kurz vor der Pause die nächste Strafe. Im zweiten Spielabschnitt spielten nur noch die Bears, die Scorpions hatten erst bei drei gegen drei in der vierten Minute eine Torchance. Als die Strafen gegen Schopp und einen Wiener gerade abgelaufen waren, schnappte sich Daniel Schopp den Ball setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und versenkte mit der Rückhand zum 0:6. Das Spiel war durch, aber nicht für die Wiener, die eine weitere 2-Minuten Strafe kassierten und nach einem brutalen Foul die rote Karte. Sehr sportliche Verlierer.
Jannik Jost wurde danach mit Verdacht auf Verrenkung der Wirbelsäule ins Krankenhaus gebracht. Der Check kam völlig überraschend, so dass er keine Körperspannung hatte. Die Bears waren danach etwas von der Rolle, nutzen das Überzahl nicht und kassierten in der zehnten Minute noch den Anschlusstreffer zum 1:6. Peinlich, dass die Wiener Zuschauer bei dem Tor auch noch jubelten, grob unsportlich! Aber sie wurden ja auch schon mehrfach ermahnt!
Hoffentlich bekommt unser Team das schnell aus den Köpfen raus. Jannik alles Gute!
Gruppe A: HC Köln West Rheinos – Utrecht Disaster 2:2
Tagesordnung fällt mir gerade etwas schwer! Ich mache Pause! Ich muss mich erst einmal sammeln!
0:1 Utrecht, 1:1 und 2:1 Köln, ausgeglichene Partie bis zur Pause! – In der zweiten Hälfte geraten die Rheinos in Unterzahl, die Überzahlsituation bringt den Disasters aber nichts ein. Diese spielen aber dennoch gut mit und erspielen sich gute Chancen. Köln hat den Schwung des ersten Spiels etwas verloren. In der 16. Minute Köln in Unterzahl und Utrecht spielt famos und gleicht im Nachschuss aus. So stand es dann auch zum Abpfiff, wobei Utrecht wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff noch die Konterchance zum 2:3 hatten, den Ball aber vertändelten.
Derweil gingen bei der Fußball EM die Dänen gegen die Niederländer in Führung.
Gruppe B: Copenhagen Capitals (DK) – Biel/Bienne Seelanders (CH) 1:4
In dieser Begegnung ging es bei zwei Teams mit zwei Punkten in ihrem letzten Gruppenspiel um richtig viel. Der Sieger qualifizierte sich direkt für das Viertelfinale. So konnte bei zwei starken Teams ein gutes Spiel erwartet werden. Und es hielt auch, was es versprach. Chancen hüben wie drüben. In der vierten Minute dann das erste Ausrufezeichen der Partie. Die Seelanders gingen mit 0:1 in Front. In der siebten Minute dann das zweite „!“. Wieder waren es die Schweizer, die trafen, 0:2. Die zweite Hälfte war gerade erst im Gang da stand es bereits 0:3. In der dritten Minute machten die Capitals dann alles klar. Ein Schuss von hinter der Grundlinie mogelte sich irgendwie ins Tor zum 0:4. In der neunten Minute erzielten die Capitals den längst fälligen Ehrentreffer zum 1:4.
Gruppe A: Düsseldorf Rams (D) – Sayaluca Cadempino Lugano (CH) 7:0
In der nun beginnenden Partie geht es für die Rams um den ersten Platz in der Gruppe A. Und damit auch keine Unklarheiten auftreten, trafen die Rams bereits in der ersten Minute zum. In der fünften Minute legte Mike Grabs mit dem 2:0 nach. Sayaluca spielt aber gut mit, so dass es zu einer sehr ansehnlichen Partie kam.
Und wenn ich jetzt der Live-Ticker wäre, käme nun folgende Meldung:
Jannik Jost wurde im Krankenhaus intensiv untersucht und geröntgt und ist auf dem Weg zurück in die Halle. Er will gleich gegen die Zoran Falcons spielen.
Zwischenzeitlich ist das 3:0 für die Rams durch Max Meyer gefallen. Unmittelbar nach Beginn der zweiten Halbzeit erhöhen die Rams durch Max Meyer auf 4:0, damit ist das Spiel gelaufen, zumal nur wenige Augenblicke später das 5:0 für Düsseldorf durch Marcel Platz fällt. Nun fallen die Tore im Minutentakt, das 6:0 durch Roland Sonnabend. Eine Minute vor dem Ende das 7:0 für die Rams durch erneut Marcel Platz. Die Rams sind damit Gruppensieger der Gruppe A vor den Blackhawks.
Gruppe B: Zoran Falcons – Crefelder SC
Nun ging es im letzten Spiel des Tages um die Tabellenführung in der Gruppe B. Die beiden verlustpunktfreien Teams der Zoran Falcons und der Skating Bears trafen aufeinander. Die Bears begannen wie gewohnt, nur für Jannik Jost nun Patrick Hohlfeldt in der Starting-4, im Tor wieder Fabian Bloemers. Die Bears zeigten von Beginn an, dass sie das Spiel gewinnen wollten und übernahmen die Initiative. Aber die Falcons agierten gewohnt gefährlich und erzielten zu Beginn der fünften Minute das 1:0. Die Falcons kämpften um jeden Ball, nutzten jeden Fahler aus und trafen zum Glück für die Bears in der sechsten Minute nur den Pfosten. Die Bears hatten nach dem Gegentor etwas den Faden verloren und brauchten bis zur achten Minute, um wieder zum Torschuss zu kommen, aber die spielerische Linie fehlte. So gingen die Bears mit einem nicht ungerechten 1:0 Rückstand in die zweite Hälfte. Und mit einer blöden Strafe schwächten sich die Bears dann nach 25 Sekunden auch noch selber. Nach einem krassen Abwehrfehler gingen die Falcons aus der Ecke auf das CSC Tor zu und netzten im Nachschuss zum 2:0 ein. In der 16. Minute eine Strafe für die Falcons, eine Chance für die Bears wieder heranzukommen, wenn sie ein schnelles Power-Play spielen. In der neunten Minute mussten dann die Bears in Unterzahl agieren, bewältigten das auch schadlos. In der neunten Minute dann Penalty für den CSC, Daniel Schopp lief an, spielte auf die Rückhand und lupfte den Ball Richtung Winkel, aber der Goalie hält. Das war es dann, noch dreißig Sekunden, die Falcons blockten gut und gingen ohne Punktverlust und Gegentor als Gruppensieger in die Finalspiele. Eine klasse Begegnung auf ganz hohem Niveau, sowohl spielerisch als auch kämpferisch. Mit dem Eröffnungsspiel bisher die beste Begegnung. Die Bears müssen nun im Viertelfinale gegen die Köln Rheinos antreten.
Damit war er Samstag gelaufen, nun war Fußball-Gucken angesagt, Deutschland gegen Portugal.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 12. Juni 2012 15:40
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Der 2. Tag....
Kategorie: Euro-Cup
Qualifikationsspiel: Utrecht Disaster (NL) – Copenhagen Capitals (DK) 4:0
Am frühen Sonntagmorgen, 8.00 Uhr, mussten die Disaster und die Capitals bereits um die Qualifikation für das Viertelfinale spielen. Wenn auch nicht alle Helfer und Offiziellen, waren zumindest die Spieler hellwach. Besonders die Gäste aus den Niederlanden machten einen recht munteren Eindruck, erspielten sich gute Torchancen und gingen nach 4,5 Minuten in Führung. In der achten Minute setzte Utrecht nach einem Pfostenschuss gut nach und erhöhten auf 2:0. Utrecht hatte nun Spiel und Gegner im Griff, ließen kaum gefährliche Angriffe zu und führten verdient zur Halbzeit mit 2:0. In der zweiten Hälfte kamen die Capitals durch eine Strafzeit der Disaster besser ins Spiel, aber Utrecht war heute deutlich gefährlicher und schoss in der 14. Minute das 3:0. Ein tolles Aufbau- und Kombinationsspiel zeigt Utrecht dann in der letzten Spielminute in Unterzahl, welches sie dann auch zum 4:0 Endstand abschlossen. Utrecht hat sich damit für das Viertelfinale qualifiziert, während die Copenhagen Capitals um den neunten Platz spielen musste.
Qualifikationsspiel: Sayaluca Cadempino Lugano – Wienstrom Scorpions 3:4
Sayaluca hatte es im zweiten Qualifikationsspiel mit den Rüpeln des Vortages zu tun, die nun hoffentlich ausgeschlafen und entspannter in diese Partie gehen sollten. Dies schien der Fall zu sein, denn die Wiener spielten recht frisch nach vorne und gingen in der fünften Minute in Führung. Sayaluca spielte munter mit und hatte in Überzahl gute Chancen, die sie aber nicht verwerteten. Aber auch Wien konnte kurz darauf diese Chance nicht nutzen. So ging das Spiel mit einer 1:0 Führung für Wien in die zweite Hälfte. In der dritten Minute der zweiten Hälfte setzten die Scorpions noch in Unterzahl zu einem Konter an und netzten unmittelbar mit dem Ablauf der Strafe zum 2:0 ein, eine Vorentscheidung, da die Torchancen von Sayaluca bis dahin nicht zwingend genug waren. Was festzustellen war, dass die Frische der Wiener in der zweiten Hälfte verflogen war und die Strafbank der Wiener nun wieder dauerhaft besetzt war. Als dann gleich drei Spieler von Wien auf der Strafbank saßen, kam Sayaluca zum Anschluss- und zum Ausgleichstreffer innerhalb von nur zwanzig Sekunden. Und es ging wieder schnell. Keine Minute darauf ging Sayaluca dann noch mit 3:2 in Führung. Wien gab aber nicht auf und glich knappe achtzig Sekunden vor dem Ende aus. Und wiederrum nur wenige Sekunden später die erneute Führung für Wien, ein verrücktes Spiel! Wien gewinnt mit 3:4 und zieht ins Viertelfinale gegen die Zoran Falcons ein. Sayaluca spielt gegen Copenhagen um den neunten Platz.
Viertelfinale 1: Team Blackhawks (GB) – Biel/Bienne Seelanders (CH) 3:1 n. V.
Im ersten Viertelfinalspiel trafen die Blackhawks aus England auf die Seelanders aus der Schweiz. Nach dem Auftritt von Samstag waren die Blackhawks klarer Favorit. Es entwickelte sich von Beginn an ein munteres Spiel, mit leichten Vorteilen für die Bieler. In der dritten Minute hatte Biel dann die Chance in Überzahl in Führung zu gehen, nutzten sie jedoch nicht. Die Blackhawks konterten hingegen gefährlich, scheiterten mit einem Schuss am Pfosten. Bei einer weiteren Strafe machten es die Seelanders besser und gingen im Nachschuss mit 1:0 in Führung. Die Blackhawks spielten nun offensiver und erarbeiteten sich gute Chancen, Biel hielt aber gut dagegen und konterte brandgefährlich. Auch in Unterzahl agierte Biel gefährlich, die Blackhawks erspielten sich keine echte Torchance. In der ersten Halbzeit zeigten beide Teams eine engagierte Leistung und ein spannendes Spiel. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte war das Spiel ausgeglichen, beide Teams mit guten Chancen, die Blackhawks mit einem Pfostenschuss im Pech. Auch in der achten Minute hatten die Blackhawks Pech, als sie nur die Latte trafen. Mittlerweile wäre der Ausgleich verdient. In der neunten Minute dann in Überzahl der Ausgleich für die Blackhawks. In der zehnten Minute brach dann das Unglück über die Blackhawks herein, der Ball kullert über die Torlinie, aber das Tor zählt nicht, es riecht nach Verlängerung. Aber beide Teams wollen die Entscheidung in der regulären Spielzeit, öffneten alle Türen und Tore, spielten mit offenem Visier. Aber es reicht für beide nicht. Fünf Minuten Verlängerung. Beide Teams gingen gleich flott in die Verlängerung, wollten unter allen Umständen das Penalty-Schießen vermeiden, es geht hin und her. Eine schöne Einzelaktion hinter dem Tor der Seelanders von Alex Kingston, der sich gut durchsetzte und vor ´s Tor zog und den Ball am Seelanders Goalie vorbeilegte. Jetzt musste Biel kommen, nur noch eine Minute, aber da kam nicht mehr viel, nur noch die Entscheidung für die Blackhawks durch Lee Bonner. Die Blackhawks stehen im Halbfinale
Viertelfinale 2: Köln Rheinos – Crefelder SC 4:1
Das zweite Rheinische Duell des Turniers diesmal Köln gegen Krefeld, könnte nicht das letzte des Europapokals sein, denn einer von beiden wird ins Halbfinale oder auch ins Finale einziehen, wo dann ein Duell mit den Rams möglich ist. Die Bears starteten mit ihrer üblichen Starting-4, Jannik Jost war wieder fit „!?“, und im Tor Fabian Bloemers. Beide Teams tasten sich zunächst ab, aber nicht lange, schon die zweite Reihe trifft zum 0:1 durch Daniel Schopp, der Pass kam von Dustin Diem. Mit dem nächsten Angriff gleich noch eine gute Chance für Daniel Schopp. Die Rheinos antworten mit zwei gefährlichen Schüssen und erhöhen den Druck auf das Tor des CSC, aber Fabian Bloemers und die Defense sind auf dem Posten. In der fünften Minute dann der Ausgleich, ein satter Schuss unter die Latte, Fabian Bloemers ohne Chance. Die Bears brachten Ruhe ins Spiel und versuchten sicher aufzubauen, Jannik Jost mit einem guten Schuss von rechts, aber der Kölner Goalie hält. Auch bei einem verdeckten Rückhandschuss von Dustin Diem war er hellwach. Die Partie ist interessant, aber noch nicht hochklassig, da beide Teams die Taktik der Trainer konsequent einhalten, dicht stehen und bedacht sind, keine Fehler zu machen. So erarbeiteten sich beide Mannschaften Torchancen, die aber nicht richtig zwingend waren. So ging es mit einem leistungsgerechten 1:1 in die Pause. Mal sehen, ob in der zweiten Hälfte mit offenem Visier gespielt wird oder ob alle auf den Lucky-Punch hoffen. Die zweite Hälft begann, der CSC mit seiner zweiten Reihe am Start und gleich wird es gefährlich. In der dritten Minute der zweiten Hälfte eine brenzlige Situation, aber Fabian Bloemers rettete kurz vor der Linie, musste aber beim nächsten Angriff am kurzen Pfosten oben links einen Ball passieren lassen. Köln führte nun 2:1, geriet kurz darauf aber in Unterzahl. Die Bears nutzten die Situation aber nicht. Noch sechs Minuten Zeit für die Bears. Köln ging nun sehr früh auf die Krefelder Verteidiger drauf und ließen sie kaum zur Entfaltung kommen. Ein Freistoß in der achten Minute brachte nichts ein, jetzt wurde die Zeit langsam knapp. In der neunten Minute dann die Entscheidung für die Rheinos. Florian Holzapfel hämmerte den Ball oben rechts in den Winkel. In der zehnten Minute noch einmal Überzahl für den CSC, vielleicht ging da noch was, aber nun waren nur noch vierzig Sekunden zu spielen. Die letzten Sekunden spielen die Bears ohne Goalie kamen aber nicht mehr in die Box und kassieren dann noch das Empty-Net-Goal durch Max Drabek. Die Bears sind raus, spielten nun um die Plätze fünf bis acht, die Rheinos sind nicht ganz unverdient im Halbfinale. Da hätte mehr kommen müssen.
3. Viertelfinale: Zoran Falcons (Isr.) – Utrecht Disaster (NL) 4:0
Zoran ist klarer Favorit in dieser Begegnung und auch Top-Favorit auf den Titel. Die Falcons vertrauten weiterhin auf ihre Individualisten, die aber brandgefährlich waren. Ein erstes Überzahlspiel konnten die Falcons nicht nutzen, Utrecht hielt gut dagegen, ließ bis zur sechsten Minute auch kaum Chancen der Falcons zu. Auch in der zweiten Überzahlsituation brachten die Falcons nur einen Schuss auf das Tor der Niederländer zu Stande. Utrecht spielte eine Interessante Taktik, gingen mit einer Raute den Angriffen von Zoran entgegen. Der Coach der Falcons war mit der Leistung seines Teams nicht zufrieden und wurde beim Wechseln sehr laut. In der zehnten Minute war Zoran in Unterzahl, Utrecht arbeitete gut und prüfte den Goalie der Falcons ein ums andere Mal, scheiterten aber an ihm. So endete die erste Halbzeit mit einem leistungsgerechten Unentschieden in einer mäßigen und wenig aufregenden Partie. Das kann nur besser werden. Utrecht wurde zu Beginn der zweiten Hälfte etwas forscher, suchte mit sicherem Passspiel die Lücke, um zum Torschuss zu kommen. Die Falcons waren ein wenig von der Rolle. In der dritten Minute eine Strafe für Utrecht, mal sehen ob die Falcons ein Power-Play aufziehen können. Ja, sie konnten und trafen mit dem ersten schönen Angriff zum 1:0. Utrecht versuchte in Folge Angriffe aufzuziehen, blieben aber in den robusten Falcons hängen. In der siebten Minute dann die Vorentscheidung für die Falcons, 2:0. In der neunten Minute das 3:0 durch einen schönen Schlenzer unter die Latte. Das dürfte es gewesen sein. Ein tolles Solo für die Falcons führte letztlich noch zum 4:0 in der letzten Minute, die damit das Halbfinale gegen die Blackhawks bestreiten dürfen.
4. Viertelfinale: Düsseldorf Rams (D) – Wienstrom Scorpions (A) 6:0
In der Partie der Rams gegen die Scorpions aus Wien wird der vierte Halbfinalist und der nächste Gegner der Skating Bears ermittelt. Favorit sind ganz klar die Rams, die auch sofort die Initiative übernahmen, aber nach neunzig Sekunden schon in Unterzahl gerieten. Der erste schöne Angriff der Rams in der vierten Minute wurde von Maximilian Meyer zum 1:0 für die Rams abgeschlossen. Das geniale Zuspiel kam von Mike Grabs. Kurz darauf spielten die Rams in Überzahl, kamen aber nicht richtig zum Zug. Insgesamt ist das Spiel recht zerfahren. So mehr oder weniger aus dem Nichts erzielten die Rams dann in der zehnten Minute das 2:0 mit einem Schuss aus der zweiten Reihe unten rechts in die Ecke. Nun lief es besser bei den Rams. In der elften Minute das 3:0 durch Max Meyer. So ging es dann auch in die Pause. Wien hatte bislang kaum Chancen, so dass man bereits jetzt schon davon ausgehen konnte, dass die Rams der vierte Halbfinalist und die Wienstrom Scorpions der nächste Gegner der Skating Bears sein würde. Aber vielleicht drehen die Scorpions das Spiel ja noch, denn sie hatten die erste Chance im zweiten Spielabschnitt. Aber die Rams ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und legten durch Christian Schmidt zum 4:0 nach. Das 5:0 für die Rams war recht kurios. Lukas Daheim schoss von hinter dem Tor, dem Wiener Goalie unabsichtlich in den Rücken. Von dort fiel der Ball hinter die Torlinie. Das war es nun endgültig, oder auch nicht, denn just in dem Moment, wo ich das schreibe, fällt das 6:0 für die Rams in Unterzahl durch Marcel Platz. Düsseldorf ist im Halbfinale und Wien spielt in der Platzierungsrunde 5-8 gegen die Skating Bears. Patrick Sylvester, Assistent der Rams, erhielt noch die rote Karte, weil er mit der Schlusssirene noch einen Bandencheck von hinten mit hochgezogenem Ellbogen ausfährt, blöd, bei dem Spielstand und am Spielende.
Spiel um Platz 9: Copenhagen Capitals – Sayaluca Cadempino Lugano 3:2
Die beiden Unterlegenen Teams der Qualifikationsspiele um den Einzug ins Viertelfinale kämpften nun um den neunten Platz. Sayaluca schien zu Beginn mehr Kraft und mehr Wille zu haben, das Spiel zu gewinnen erspielte sich zwei gute Chancen, aber eine schöne Einzelaktion in der zweiten Minute führte zur 1:0 Führung für die Capitals. Aber Sayaluca konnte kurz darauf ausgleichen. In der siebten Minute dann die erneute Führung für die Capitals in einer sehr ansehnlichen, ausgeglichenen Partie. Zu Beginn der zweiten Halbzeit mussten die Capitals dann in Unterzahl spielen, Sayaluca suchte die Lücke und fackelte nicht lange, hatten aber Pech im Abschluss, so dass sie gegen die Capitals kein Kapital aus der Überzahl ziehen konnten. In der fünften Minute kurzer Jubel bei Sayaluca und kurze Aufregung, aber kein Tor, der Ball ging ans Außennetz. Doch in der achten Minute kam dann doch noch „Allez, allez, Sayaluca, hey!“, der Ausgleich fiel und zählte. Nun wurde die Partie offener und die Capitals marschierten Richtung Tor von Sayaluca und trafen zum 3:2. Damit sind die Capitals neunter, Sayaluca zehnter.
1.Platzierungsspiel 5-8: Biel/Bienne Seelanders (CH) – Utrecht Disaster ( NL) 1:0
In dieser kleinen Platzierungsrunde geht es um den Einzug in die Spiele um Platz 5 und 7, der Sieger spielt um Platz 5, der Verlierer um Platz 7. Da unten spielen nun rot gegen Pink, so wirklich zu unterscheiden waren sie an den Trikots nicht. Dann müssen wir uns mal an den Helmen orientieren. In der vierten Minute die erste Strafzeit für die Seelanders, die Utrecht aber nicht nutzen konnte. So richtig viel passierte in der ersten Hälft nicht, nur wenige Torsituationen auf beiden Seiten. Die zweite Hälfte begann etwas Schwungvoller. Utrecht vermehrt im Angriff, bei einem Konter der Seelanders wird der Angreifer gefoult und es gab Penalty. Der Penalty-Schütze lief schnell an, schoß kurz und trocken, aber der Disaster-Goalie hielt glänzend. In der fünften Minute mussten die Disasters in Unterzahl agieren. Die Seelanders kamen schnell in die Box und netzen schnell zum 1:0 ein. Utrecht versuchte drei Minuten vor dem Ende in Überzahl noch einmal alles, aber es reichte nicht mehr. Utrecht spielt um Platz sieben, die Seelanders um Platz 5.
2. Platzierungsspiel 5-8: Crefelder SC (D) – Wienstrom Scorpions (A) 2:3 n. V.
Nun geht es um den Einzug in das Spiel um Platz 5. Die Bears starten mit der üblichen Starting-4 und mit Philipp Becker im Tor. Dann schau´n mer mal! Und schon nach fünf Sekunden die erste Strafe für die Bears. Wien natürlich im Vorwärtsgang und gefährlich, aber Becker war auf dem Posten. Die Bears spielten unkonzentriert, kamen zu guten Chancen netzen aber nicht ein, Wien mit brandgefährlichen Kontern hielt gut dagegen. In der fünften Minute überwand Denniel Küsters den Wiener Goalie mit einem schönen Schlagschuss zum 1:0. Eine erneute Strafe für Jannik Jost wegen Ellbogencheck, 2,5 Minuten. Man hat den Eindruck Jannik Jost hat noch eine Rechnung zu begleichen. Gewühl vor dem Krefelder Tor, Becker parierte, ein Mitspieler fällt auf ihn drauf, der Ball ist frei und wird von einem Wiener über die Linie geschoben. Und die Strafe lief noch gut eine Minute. Im Moment ist Wien klar überlegen, die Bears kamen nicht wirklich in Fahrt. Gut, das nun Pause ist. Luft schnappen und neu anfangen. Die Bears wollten zurück ins Spiel, spielten aber ungenau. Die Defense zu weit aufgerückt, eins auf null, Philipp Becker hält den ersten Schuss, der Nachschuss geht dann aber ins Tor,. 2:1 für Wien. Die Bears nun in Überzahl, kamen aber nicht richtig in die Box, Wien mit zwei gefährlichen Aktionen. Aus der Not heraus hämmerte Dustin Diem aufs Tor und trifft zum Ausgleich. Kurz darauf eine Strafe für die Bears und Wien kommt schnell ins Powerplay. Wien brennt hier gerade ein Feuerwerk ab. Die Bears kommen kaum aus der Defensive raus. Und wieder eine Strafe für Krefeld, diesmal ist es Fabian Brück der in die Kühlbox muss. Und Wien marschiert! Ein Entlastungsangriff bringt fast die Führung für den CSC. Noch zwei Minuten und Strafe für Wien und noch eine Strafe für die Scorpions, nun 4 gegen 2. Der CSC schießt aus allen Rohren und hat riesen Pech. Zumindest ist das Spiel nun nach Chancen wieder ausgeglichen. Es geht in die Verlängerung: 5 Minuten gestoppte Zeit. Irgendwann müssen die sieben Wiener doch müde werden, aber man hat eher den Eindruck als würde den Bears die Kraft ausbleiben. Crefeld war nun leicht Spielüberlegen, aber Wien ganz gefährlich, denen darf man keinen Platz lassen. Noch zwei Minuten, nun brannte in der Krefelder Hälfte, noch eine Minute und dann kullert der Ball über die Fanghand des bis dahin exzellent haltenden Goalies Philipp Becker ins Tor, 3:2 für Wien und noch dreißig Sekunden und die Bears versuchten noch einmal alles aber es reicht nicht mehr. Nun geht es um Platz sieben gegen die Utrecht Disaster.
Halbfinale 1: Blackhawks – Zoran Falcons 6:7
Jetzt geht es um den Einzug ins Finale. Die Zoran Falcons gehen relativ schnell mit 2:0 in Führung, aber die Blackhawks kämpfen sich schnell ins Spiel zurück und überwinden den Goalie der Falcons zum ersten Mal in diesem Turnier in der vierten Minute und legten in der selben Minute gleich nach zum Ausgleich. Und in der sechsten Minute drehten Sie dann das Spiel komplett mit dem Tor zum 3:2. Aber Zoran will wieder zurück ins Spiel investierte viel nach vorne und erzielte in der siebten Minute den Ausgleich, ein tolles Spiel bisher. Und es ging munter weiter. Zoran ging wieder in Führung und erhöhte in der zehnten Minute auf 3:5. Mal sehen, ob die Blackhawks das Ding noch einmal drehen. Auf jeden Fall kamen sie zu sehr guten Chancen, wirkten aber kurz vor der Pause nicht mehr so frisch, strafen mich gerade im Moment Lügen und erzielen den Anschlusstreffer zum 4:5. Und dann ist Pause in der bislang torreichsten Partie des Turniers. Die zweite Hälfte beginnt etwas verhaltener. Die Falcons haben zwar zwei drei Chancen, die aber nicht zwingend waren. In der dritten Minute dann eine Strafe für die Blackhawks. Die Falcons versuchten ins Powerplay zu kommen, ließen dann aus Verlegenheit einen Schuss aus der dritten Reihe auf das Tor der Blackhawks ab und erwischen den Goalie auf dem falschen Fuß. Der ist nun völlig von der Rolle und kassiert kurz darauf noch das 4:7. In der elften Minute können die Blackhawks noch einmal verkürzen und in der selben Minute gleich noch einmal zum 6:7. Doch den Ausgleich schaffen die Blackhawks nicht mehr. Zoran im Finale, die Blackhawks spielen um Platz 3.
Halbfinale 2: Rheinos Köln (D) – Düsseldorf Rams (D) 2:3 n. V.
Wie schon im Viertelfinale prognostiziert, ein weiteres Rheinisches Derby. Die alten Rivalen des Sports Köln und Düsseldorf spielen um den Finaleinzug. Wie schon beim ersten Spiel des Turniers zwischen beiden Teams war richtig Feuer in der Partie, in der die Rheinos nach zwei Minuten durch Marc Mennecke mit 1:0 in Führung gingen. Bei 5:55 min. die zweite Strafe für die Rams, die etwas müde wirkten und auch noch auf ihren gesperrten Assistenten verzichten mussten. Doch die Rheinos konnten trotz guter Chancen nicht den zweiten Treffer erzielen. Und es ging weiter mit den Strafen für die Rams. Die Rheinos kamen schnell in die Box und ließen den Ball gut laufen, doch der entscheidende Pass kam nicht gut genug an oder wurde vertändelt. In der zehnten Minute ein Entlastungsangriff der Rams, Maximilian Kreutz pariert, kann aber den Querpass nicht verhindern und den Max Meyer zum Ausgleich nutzte. Und wie es dann so geht, ist das Spiel gedreht, nur eine Minute später die Führung für die Rams. So ging es dann mit einer letztlich überraschenden Führung für die Rams in die Pause, mehr Spielanteile hatten auf jeden Fall die Kölner. Danach mussten die Rheinos eine doppelte Unterzahl und eine Disziplinarstrafe überstehen, schafften dies aber problemlos. Der Schwung war raus aus dem Spiel, erst in der fünften Minute wurden die Rheinos mit einem Konter noch einmal gefährlich. Beide Teams sind platt, Düsseldorf schlägt die Bälle nur noch lang raus, muss ja auch kein Tor mehr schießen, Köln kommt kaum noch über die Mittellinie, versuchte es mit Schüssen von der Mittellinie, die von Aaron Brosch im Tor der Rams sicher gefangen wurden. Und wieder werde ich Lügengestraft. Ein Abspielfehler der Rams nutzte Marc Mennecke mit einem Hammerschlagschuss zum Ausgleich, da hätte Aron Brosch den kurzen Pfosten zumachen müssen. In der Halle ist eine Bombenstimmung. Und die wird sich in der Verlängerung noch steigern. Nun loderte das Feuer doch wieder ein wenig in der Partie. Düsseldorf mit einem schnellen Konter, den Maximilian Kreutz entschärft. Köln hatte wieder leichte Feldvorteile und die besseren Chancen, aber Düsseldorf konterte gut und gefährlich und ging durch Mike Grabs mit 2:3 in Führung, eine altbekannte und bewährte Taktik der Rams, den Gegner kommen lassen und schnell kontern. Nun ist nur noch eine knappe Minute zu spielen, die Rams verteidigen gut, müssen aber dreißig Sekunden vor dem Ende noch eine Strafe hinnehmen. Meyer, Grabs und Bohnen sollen das Spiel über die Zeit retten. Das Spiel ging nach einer Auszeit für die Rams mit Bully in deren Drittel weiter. Köln nahm den Goalie raus und spielte 5 gegen 3 aber ohne Erfolg. Düsseldorf steht im Finale gegen die Zoran Falcons. Köln spielt um Bronze gegen die Blackhawks.
Spiel um Platz 7: Utrecht Disaster (NL) – Crefelder SC (D) 2:6
Ein wenig frustriert wirkten die Jungs der Trainer Tim Bothe und Michael Schneider nach der unglücklichen Niederlage gegen Wien schon, dennoch wollten sie zumindest den siebten Platz erreichen. Zwischen den Pfosten waren Julian Friedel und Philipp Becker vorgesehen, ansonsten waren vier Reihen auf der Spielerliste. Nicht dabei Alex Strücken, Kapitän Fabian Brück und Christopher Pastoors und Fabian Bloemers. Die Starting 4 besteht diesmal aus Jannik Jost, Jan Drößer, Patrick Hohlfeldt und Moritz Bernecker, im Tor beginnt Julian Friedel. Und es geht gleich gut los. Nach 45 Sekunden vollendet Moritz Bernecker ein schönes Solo zum 0:1. Nur eine Minute darauf erhöht Daniel Schopp zum 0:2, nachdem er sich schön hinter dem Tor durchgesetzt hat. Aber Utrecht spielte auch mit und erspielte sich auch eine kleine Chance. In der fünften Minute in Überzahl hatte Utrecht zwei gute Chancen, scheiterten aber an Julian Friedel. Danach waren aber erst einmal die Bears wieder am Zug. Dustin Diem vollendete ein schönes Solo zum 3:0 in der siebten Minute. In der neunten Minute noch einmal Unterzahl für die Bears, die den Aufbau von Utrecht aber gut störten und nur einen Torschuss zuließen. Eine verdiente Führung für das durcheinandergewürfelte Skating-Bears-Team zur Pause. Nach dreißig Sekunden in der zweiten Hälfte dann eine Strafe für den CSC, Utrecht kommt gut ins Spiel und erspielt sich gute Chancen und nutzt eine davon zum Anschlusstreffer. Danach nahmen die Skating Bears aber das Heft wieder in die Hand ohne sich große Chancen zu erspielen. In der fünften Minute erhöht Dustin Diem mit einem weiteren schönen Solo auf 4:1. Aber die Disaster legten noch einmal nach und verkürzten auf 2:4. Nur eine Minute später das 2:5 für die Bears durch Dominik Dufeu mit einem schönen Schlenzer in den oberen linken Winkel. Danach bekommt Jannik Jost noch eine 2,5 Minuten Strafe und eine Gelb/Rote Karte wegen eines Checks gegen den Kopf, andere Werten so etwas als Schutz gegen einen Check des Gegners, denn Jannik stand in der Ecke und erwartete einen gegnerischen Check, fragwürdig. Die Entscheidung erzielte dann in der neunten Minute Patrick Hohlfeldt zum 2:6. Eine weitere Strafe gegen Jan Drößer brachte die Bears dann 50 Sekunden vor dem Ende noch einmal in eine doppelte Unterzahl, aber nicht in Bedrängnis. Damit ist der Gastgeber siebter des Turniers, Utrecht achter.
Spiel um Platz 5: Biel/Bienne Seelanders (CH) – Wienstrom Scorpions 1:2
Die Bezwinger der Skating Bears, die Scorpions aus Wien, mussten im Spiel um Platz fünf gegen die Seelanders antreten, die Utrecht im letzten Spiel bezwungen hatten. In den ersten Minuten entwickelte sich ein munteres Hin und Her. Nach knapp fünf Minuten das 0:1 für Wien mit einem abgefälschten Schuss. Biel ging gleich Richtung Tor der Wiener, um den Ausgleich zu erzielen. Diese machten mächtig Druck, Wien nur mit Entlastungsangriffen. Wenige Sekunden vor der Pause trudelt ein Schuss der Seelanders Richtung Torlinie, aber der Wiener Goalie fischt ihn nur fünf Zentimeter vor der Line weg. Pech für Biel. In der zweiten Hälfte ging es weiter in beide Richtungen mit tollen Torchancen hüben wie drüben. Die Seelanders mit leichten Vorteilen und besseren Torchancen, aber die orange Kugel wollte einfach nicht rein. Und dann war er doch drin, zwei Minuten vor dem Ende. Vielleicht fragwürdig, weil ein Bieler Spieler im Torraum lag. Aber die Schiedsrichter entschieden auf Tor. Damit roch es erneut nach Verlängerung. Und erneut wenige Sekunden vor dem Ende Aufregung am Wiener Tor. Handpass eines Wiener Feldspielers zur Abwehr einer Torsituation, nein sagen die Schiedsrichter, weil der Torhüter den Ball danach sicher hatte. Verlängerung. Die Wiener starteten ganz flott in die Verlängerung erzielt nach wenigen Sekunden das 1:2. Wien spielte danach den Ball nur noch lang aus der eigenen Hälfte raus, um die Zeit runter zu spielen. Die Seelanders kämpften mächtig gut und sorgten wenige Sekunden vor dem Ende der Overtime für erneute Aufregung vor dem Tor der Scorpions, aber wieder reichte es nicht. Wien wird fünfter, Biel sechster.
Spiel um Platz 3: Team Blackhawks (GB) – HC Köln West Rheinos (D) 0:3
Nach einem schönen Nationalhymnen Duett der Blackhawks und einem netten Chor bei den Rheinos ging dann das Match um Platz 3 los. Das ging gleich gut los. Beide Teams taktierten nicht, gingen sofort Richtung Tor der Gegner nach zwei Minuten eine spannende Situation vor dem Tor der Blackhawks, aber deren Goalie behält den Überblick. In der fünften Minute gingen die Rheinos dann durch Marc Mennecke in Führung. Florian Holzapfel war auch durch einen harten Check nicht am entscheidenden Pass zu hindern. Die Rheinos hatten nun leichte Feldvorteile und die etwas klareren Torchancen, was Zählbares kam aber nicht zustande. In der zwölften Minute das 0:2 durch Florian Holzapfel.
Zur Siegerehrung werden die Blackhawks nicht erscheinen, da ihr Flugzeug um 19:30 Uhr Richtung Leeds geht. Selbst eine Verlängerung könnten Sie eventuell nicht spielen, weil die Zeit zu knapp wird. Die Blackhawks wollten eigentlich erst Montag zurückfliegen, mussten aber umbuchen, weil einige Spieler wichtige Examensarbeiten schreiben mussten. Viel Glück, Good luck for the excamina from Krefeld to the Backhawks.
In der zweiten Hälfte versuchten die Blackhawks noch einmal ran zu kommen, waren aber nicht zwingend genug. Anders die Rheinos, die in der zweiten Minute der zweiten Halbzeit auf 0:3 durch Max Drabek erhöhten. Die Rheinos tat nur noch das nötigste, während die Blackhawks kaum noch Richtung Kölner Tor kamen. Die Köln Fans skandierten zwischenzeitlich „Wir sind nur eine Karnevalsverein!“. Das Spiel verflachte zusehend, eigentlich könnte man jetzt auch schon abpfeifen, obwohl noch zwei Minuten zu spielen waren. Köln wird Dritter, die Blackhawks Vierter.
Finale: Zoran Falcons (Isr.) – Düsseldorf Rams (D) : (3:1/0:3/
Zur Einstimmung vor dem Finale kamen die Cheerleaders der Duisburg Dockers noch einmal auf das Parkett.
Und dann ging es los: Finale Europacup 2012 in Krefeld Zoran Falcons aus Isreal gegen die Landeshauptstädter aus Düsseldorf. Die Hymnen sind gesungen und auf geht ´s! Die Falcons gewinnen das Bully, gehen Richtung Tor der Rams und haben ihre erste kleine Torchance, im Gegenzug das gleiche Bild, eine erste kleine Chance. In der zweiten Minute Strafe für die Rams. Und die Falcons nutzen die Gelegenheit zur 1:0 Führung in der dritten Minute. Sind die Falcons noch zu stoppen. Bislang haben sie kein Spiel verloren und sind schon wieder in Führung. Die Falcons haben etwas mehr vom Spiel, die Rams sind etwas nervös, wollen nach dem fünften Platz 2010, dem dritten in 2011 natürlich 2012 den nächst höheren ungeraden Platz haben. Aber Zoran spielt stark mit ihren Individualisten und erhöht in der fünften Minute auf 2:0. Die Halle ist voll, die Stimmung prima, die eine Hälfte ist für Zoran, die andere für Düsseldorf. Momentan sind die Anhänger der Falcons aber lauter und werden es nach 8:56 noch mehr, denn da fällt das 0:3. Düsseldorf braucht eine Auszeit und nimmt sie auch. Die Falcons machen mächtig Dampf lassen die Rams sich nicht entfalten. Und dann geht doch so ein Angriff durch, nur noch 1:3. Max Meyer hatte Mike Grabs in der zehnten Minute schön in Szene gesetzt, der unhaltbar im Falcons Tor versenkte. Und dann war Pause. Ein wichtiges Tor für die Rams so kurz vor der Pause, das gibt neuen Schwung. Aber die Rams kommen irgendwie nicht motiviert aus der Pause, die Fans sind sehr leise und brauchen Aufforderung ihr Team zu unterstützen. Von beiden Teams muss ein Spieler vom Feld, der Falcon Spieler kann froh sein, dass er nur zwei Minuten bekommt, denn er hat nach einem Foul nachgeschlagen, dafür kann man auch rot geben. Die Falcons haben weiterhin mehr vom Spiel, können aber mit dem vielen Platz auf dem Feld bei drei gegen drei nicht viel anfangen. Die Rams kontern und treffen durch Mike Grabs zum 3:2. Jetzt sind sie wieder im Spiel und übernehmen die Initiative und gleichen in der 16. Minute aus. Spiel gedreht, das hatten wir schon mehrfach bei diesem Turnier. Jetzt sind die Rams-Fans lauten, Zoran ist sichtlich geschockt sind in die Defensive gedrängt. In der neunzehnten Minute ein kapitaler Abspielfehler des Falcons-Captains, den Christian Schmidt mit einem schönen Schuss in den kurzen rechten Winkel eiskalt zur ersten Düsseldorfer Führung versenkt. Eine Minute darauf ist Pause. Bis jetzt ein sehr faires, gutes und alles in allem würdiges Finale. Das kann gerne im dritten Spielabschnitt so weiter gehen.
Das Drittel beginnt gleich recht munter. Düsseldorf mit einer Großchance, aber der Goalie der Falcons reagiert blitzschnell. Im Gegenzug reagiert Aaron Brosch ebenso glänzend. Es geht hin und her, die Rams wollen die Entscheidung, Zoran den Ausgleich. Es ist noch alles drin in diesem Spiel, es sind noch fünf Minuten zu spielen. Die Rams nun in Überzahl, die Strafe muss man nicht geben, kann man aber geben. Die Rams sind schnell in der Box und spielen ein ganz gefährliches Überzahlspiel, es brennt teils lichterloh vor dem Tor der Falcons, aber Zoran kontert schnell. Und dann laufen auch schon die letzten beiden Spielminuten dieses sehr kurzweiligen Finalspiels. Ein riesen Save von Aaron Brosch rettet die Rams vor dem Ausgleich, als ein Falcon allein vor ihm auftaucht. Der Traum vom Europapokal-Sieg rückt für die Rams ganz nah, nur noch dreißig Sekunden. Die Horkesgath-Arena bebt, was für eine Stimmung, und dann ist Schluss,
Düsseldorf gewinnt den Europapokal 2012 auf der richtigen Rheinseite. Gratulation an die Rams.
Die Zoran Falcons haben wie die Rams ein riesen Turnier gespielt. Ein Dank an alle fairen Teams des Turniers. Das war für uns ein riesen Ereignis, auch wenn wir Bears „nur“ den siebten Platz erreicht haben. Danke an alle Helfer, die Organisatoren, den Service im Catering Bereich, das war ganz großes Hockey.
Und nun kommen noch die Siegerehrung, die Ehrung der besten Spieler, der Dank an die guten Schiedsrichter und natürlich ein Dank an die tollen Zuschauer.
Karin Meinke begrüßte die Zuschauer und hielt eine nette und amüsante Rede und überreicht ein Geburtstagsgeschenk an die Skating Bears zum 25 jährigen Jubiläum. Rolf Frangen lädt Frau Meinke in die Laufschule ein, damit sie ihre zugegebene Inline-Laufschwäche überwinden lernt.
Im Anschluss dann die Ehrung des All Star Teams:
Bester Goalie: Maximilian Kreutz (Köln Rheinos)
Beste Feldspieler: Max Meyer (Düsseldorf Rams), Marc Mennecke (Köln Rheinos), Mai Tam (Zoran Falcons), Daniel Schopp (Skating Bears)
Fair-Play-Cup: Sayaluca Cadempino Lugano
Abschlusstabelle:
1. Düsseldorf Rams
2. Zoran Falcons
3. HC Köln West Rheinos
4. Team Blackhawks
5. Wienstrom Scorpions
6. Biel / Bienne Seelanders
7. Crefelder SC
8. Utrecht Disaster
9. Copenhagen Capitals
10. Sayaluca Cadempino Lugano
Und da war es dann wieder; bei der Überreichung des Pokals für den siebten Platz an den Kapitän Fabian Brück skandierte das ganze Team „Homo, homo, homo!“, was zu großem Gelächter unter den Zuschauern führte.
Dem Team der Skating Bears um die Trainer Michael Schneider und Tim Bothe gebührt ein besonders Lob und eine herzliche Gratulation zu einer tollen Leistung mit vier Siegen und zwei knappen Niederlagen, hätte es eine Schlusstabelle mit Punkten nach allen Spielen gegeben wärt ihr vierter geworden. Ein besonderer Dank auch an die Teamleitung Udo Diem, Volker Kleindienst und Angela Döbler. Ihr habt uns viel Freude gemacht und der ganze Verein ist stolz auf Euch! Danke!
Den Düsseldorf Rams gratulieren wir herzlich zum Turniersieg, danken den Zoran Falcons für ein tolles Finale und danken allen Teams für weitgehend faire Spiele.
Und damit endet die Berichterstattung dieses Turniers. Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen und Rekapitulieren und vielleicht ist es ja auch ein Erinnerungsstück für alle Beteiligten.
Burkhard Becker, Pressesprecher
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 12. Juni 2012 15:41
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Gratulation an die Sieger !
Kategorie: Euro-Cup

Zuletzt aktualisiert am Montag, 11. Juni 2012 11:13
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Skating Bears stehen im Halbfinale des Europa-Pokals, gewinnen gegen Rossemaison mit 4:2
Kategorie: Euro-Cup
Nach einer spannenden und nervenaufreibenden Viertelfinal-Begegnung beim Europa-Pokal in Kaarst haben die Skating Bears das Halbfinale durch einen 4:2 Sieg gegen Rossemaison aus der Schweiz erreicht. Und so verlief die Nervenschlacht:
Viertelfinale: Skating Bears – SHC Rossemaison
Nach einem etwas schleppenden Samstagvormittag mit zwei Niederlagen, haben sich die Bears am Samstagmittag mit zwei lockeren Siegen für das Viertelfinale qualifiziert. Dort trafen sie auf den zweitplatzierten der Gruppe B, den SHC Rossemaison. Die Skating Bears kamen gleich gut ins Spiel hatten zu Beginn eine große Chance, doch die Schiedsrichter pfiffen trotz freiliegendem Ball ab. Daniel Schopp stand einschussbereit vor dem Tor. Danach bekamen die Schweizer eine Strafzeit, die Bears spielten eine gute Überzahl, die aber ohne Torerfolg blieb. Wieder komplett, spielten die Schweizer gut mit und kamen zu Chance. Krefeld war jedoch spielbestimmend. In der sechsten Minute die erste Strafe für die Skating Bears. Das wird gefährlich. Mit vereinten Kräften musste ein Ball vor der Torlinie abgewehrt werden. Danach musste ein Spieler von Rossemaison auf die Strafbank. Nun hatten die Bears wieder die Chance im Powerplay zu treffen, aber erneut konnte die kurze Überzahl von 1 Minute nicht genutzt werden. Die Bears hatten weiterhin leichte Feldvorteile, doch die Schweizer trafen zum 0:1 in der neunten Minute. Im Gegenzug konnte Jannick Kleindienst einen Abpraller über den starken Goalie von Rossemaison zum Ausgleich in die Maschen lupfen. In der zwölften Minute musste erneut ein Krefelder in die Kühlbox. Die Unterzahl brachten die Bears aber bis zur Pause gut über die Zeit. Noch sieben Sekunden Unterzahl in der zweiten Halbzeit. Die Bears hatten leichte Vorteile und mehr Chancen, Rossemaison war aber immer gefährlich. Die Bears waren gerade wieder komplett als der Pfosten für den CSC rettete. Rossemaison versuchte es meist mit Schüssen aus der zweiten Reihe, konnten den gut aufgelegten Fabian Bloemers aber nicht überwinden. Auf der anderen Seite war das Tor für die Bears aber auch vernagelt. In der vierten Minute der zweiten Halbzeit musste erneut ein Skating Bear auf die Strafbank, das kostet Kraft. Die Bears standen aber wieder gut und überstanden die Strafzeit schadlos. Und es folgte die nächste Strafe für die Bears, 5 Minuten, also 2 ½ wegen verkürzter Spielzeit. Die Bears standen zunächst gut, doch Rossemaison fand die Lücke und ging mit 2:1 in Führung. Danach spielte Daniel Schopp mit einer starken Energie- und Kampfleistung eine Menge Zeit von der Strafe runter. Dafür wurde er dann nach genau zehn Minuten belohnt als er einen Abpraller direkt aus der Luft ins Schweizer Tor brachte. Jannick Kleindienst hatte aufgelegt. Die Bears machten nun mächtig Druck. Jannick Kleindienst passte mustergültig vor das Tor und Daniel Schopp musste nur noch einschieben, 3:2 für Krefeld. und noch 20 Sekunden. Vier Sekunden vor dem Ende schnappt sich Dustin Diem den Ball und jagt ihn zur endgültigen Entscheidung, zum 4:2 unter die Latte und dann war Schluss, Halbfinale nach einer sensationellen spielerischen und kämpferischen Team-Leistung. Gratulation, tolles Spiel. Aber viel zu spannend und nervenaufreibend J.
Zuletzt aktualisiert am Montag, 17. Juni 2013 23:11
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Skating Bears Jugend greift nach Europas Sternen
Kategorie: Euro-Cup

Am Wochenende 14. bis 16. Juni 2013 greift das Jugend-Team der Skating Bears, welches im vergangenen Jahr Deutscher Meister wurde in Kaarst nach Europas Sternen. Beim Turnier der besten Meister und teilweise auch Vizemeister der IISHF-Nationen kämpfen die Bears gegen Teams aus Dänemark, Österreich, Groß-Britannien, Israel, den Niederlanden und der Schweiz. In der Vorrunde treffen die Skating Bears auf die Utrecht Disaster aus Holland, die Zoran Falcons aus Israel, die Oensingen Roadrunners aus der Schweiz und die Rødovre Copenhagen All Stars aus Dänemark. Damit haben die Bears gleich eine schwere Vorrundengruppe erwischt. Denn alle Teams waren bereits im vergangenen Jahr beim Europa-Pokal in Krefeld am Start und zeigten dort hervorragende Leistungen.
Die Bears mussten nach einem perfekten ersten Tag im letzten Jahr am zweiten Tag im Viertelfinale gegen den seinerzeit amtierenden Deutschen Meister Köln-West antreten, wo sie leider unterlagen.
Als weitere Teams werden Rossemaison aus der Schweiz, die Sweet Lake Bulldogs aus Holland, Ash Avalanche Thunder aus Groß-Britannien und die Alkoven Stars aus Österreich, sowie der Gastgeber und Vize-Meister Crash Eagles Kaarst teilnehmen und die andere Gruppenphase bestreiten. Einen Favoriten zu benennen ist schwierig, denn in allen Teams können massive altersbedingte Wechsel vollzogen worden sein. Bei den Skating Bears fehlen gleich fünf Spieler, die nun im Juniorenalter sind. Ansonsten ist das Team weitgehend so geblieben, wie es Deutscher Meister und Deutscher Vizepokalsieger geworden ist.
Die Trainer Tim Bothe und Michael Schneider schicken mit ihren Teamleitern Udo Diem und Volker Kleindienst folgendes Team ist Rennen um den Jugend-Europapokal 2013: In der Verteidigung spielen Fabian Brück, Fabian Zillen, Dominic Dufeu, Jan Drößer, Fabian Döbler, Lukas Terhaag und Jannek Werner. Im Sturm sollen Dustin Diem, Daniel Schopp, Jannick Kleindienst, Kai Kleinhans, Denniel Küsters, Lars Johannsen und Frederic Schnee für die Tore sorgen. Diese hüten für die Skating Bears die beiden Goalies Fabian Bloemers und Philipp Becker.
Turnier-Beginn ist am Freitagabend mit der Eröffnungsfeier. Das erste Spiel findet am Samstag in der Stadtpark-Halle in Kaarst um 8.30 Uhr zwischen den Skating Bears und den Zoran Falcons aus Israel statt. Weitere Termine der Skating Bears am Samstag sind um 10.50 Uhr gegen die Oensingen Roadrunners, um 14.20 Uhr gegen Rødovre Copenhagen All Stars und um 17.50 Uhr gegen die Utrecht Disaster.

Samstag/Saturday/Samedi, 15. Juni 2013
- 01 - 08:30 A Zoran Falcons v Crefelder SC -:-
- 02 - 09:05 B SHC Rossemaison v Crash Eagles Kaarst -:-
- 03 - 09:40 A Rødovre Cph. All Stars v Utrecht Disaster -:-
- 04 - 10:15 B Ash Avalanche Thunder v Hockeyclub Alkoven -:-
- 05 - 10:50 A IHC Oensingen Roadrunners v Crefelder SC -:-
- 06 - 11:25 B Sweet Lake Bulldogs v SHC Rossemaison -:-
- 07 - 12:00 A Rødovre Cph. All Stars v Zoran Falcons -:-
- 08 - 12:35 B Crash Eagles Kaarst v Ash Avalanche Thunder -:-
- 09 - 13:10 A Utrecht Disaster v IHC Oensingen Roadrunners -:-
- 10 - 13:45 B Sweet Lake Bulldogs v Hockeyclub Alkoven -:-
- 11 - 14:20 A Crefelder SC v Rødovre Cph. All Stars -:-
- 12 - 14:55 B SHC Rossemaison v Ash Avalanche Thunder -:-
- 13 - 15:30 A Utrecht Disaster v Zoran Falcons -:-
- 14 - 16:05 B Hockeyclub Alkoven v Crash Eagles Kaarst -:-
- 15 - 16:40 A IHC Oensingen Roadrunners v Rødovre Cph. All Stars -:-
- 16 - 17:15 B Ash Avalanche Thunder v Sweet Lake Bulldogs -:-
- 17 - 17:50 A Crefelder SC v Utrecht Disaster -:-
- 18 - 18:25 B Hockeyclub Alkoven v SHC Rossemaison -:-
- 19 - 19:00 A Zoran Falcons v IHC Oensingen Roadrunners -:-
- 20 - 19:35 B Crash Eagles Kaarst v Sweet Lake Bulldogs -:-
Zuletzt aktualisiert am Montag, 17. Juni 2013 23:10
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